Schlaf
Mk 4,35-38 Und an jenem Tag sagt er zu ihnen, als es Abend geworden war: Lasst uns zum jenseitigen Ufer übersetzen! Und sie entließen die Volksmenge und nehmen ihn im Boot mit, wie er war. … Und es erhebt sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot sich schon füllte. Und er war hinten im Boot und schlief auf dem Kopfkissen, und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?
Jesus und seine Jünger geraten in einen Sturm, den er am Ende stillt. Das überrascht uns nicht weiter, wir erwarten das ja von ihm. Bemerkenswert ist aber die einfache Tatsache, dass er in einem sturmgebeutelten Boot schläft. So müde ist er, dass nicht einmal Wind und Wellen ihn aufwecken können. Er ist zwar der Sohn Gottes, aber er hat auf der Erde in genau so einem schwachen menschlichen Körper gewohnt, wie wir einen haben. Deshalb musste er damit auch richtig umgehen, und das heißt auch: schlafen!
Wenn wir nicht genug schlafen, werden wir müde, unkonzentriert, deprimiert, und nehmen an Gewicht zu. Schlaf ist essenziell für uns! Egal, wie motiviert wir sind, auch noch in der Nacht oder frühmorgens etwas zu schaffen, für das wir normalerweise keine Zeit haben, wenn wir dabei dauerhaft auf genug Schlaf verzichten, wird der Schuss nach hinten losgehen und wir riskieren unsere Gesundheit. Deshalb dürfen wir uns ein Beispiel an Jesus nehmen – und schlafen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen