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Es werden Posts vom Januar, 2025 angezeigt.

Die Lampe unseres Körpers

Mt 6,22-23 Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! Diese Verse entstammen der Bergpredigt und sind schwieriger zu verstehen als manch andere. Um die Verwirrung noch zu vergrößern: Jesus spricht hier vom Umgang mit Geld! (Die Verse davor und danach machen das klar). Unser Körper hat eine “innere Beleuchtung”: Das Augenlicht. Solange wir die Augen offen haben und es hell ist, fühlen wir uns ganz “im Hellen”. Aber wenn es dunkel ist, und wir versuchen, mit geschlossenen Augen durch die Welt zu gehen, stoßen wir überall an und tun uns weh. So ist es auch im Umgang mit Geld: Wenn wir die Augen auf Gott gerichtet haben, und auf Dinge, die wirklich zählen, dann sehen wir gut, und setzen Schritte, die uns an ein gutes Ziel bringen. Und was zählt wirklich? Jesus hat die Frage mal damit bean...

Ihr habt Christus angezogen

Gal 3,27-29 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau, denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft, und nach der Verheißung Erben. Die neue Identität des Christen ist: Christus. Wir sind “in ihm”, wir haben ihn “angezogen”, wir sind ein Teil von ihm. Vielleicht meinen wir, wir seien unbedeutend. Und was ist unsere Bedeutung in dieser Welt? Wenn du nicht da wärst, wer würde dich vermissen? Nur eine Handvoll Leute. Ziehst du dein Selbstwertgefühl daraus, dass du in einer Firma für etwas Geld einen Beitrag leisten kannst? Oder aus einer sportlichen Leistung? Die Bibel bietet dir etwas Besseres: Ein Teil von Christus zu sein; vom Eigentümer des Universum; wirklich zu Gott zu gehören. Warum gibt es die “Menschenrechte”? Sie gründen sich darauf, dass die Bibel sagt, dass der Mensch “im B...

Nur ein Weg in den Himmel

Gal 2,21 denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz ⟨kommt⟩, dann ist Christus umsonst gestorben.  Bin ich gut genug für Gott? Gut genug, um die Ewigkeit mit Gott in der Himmelswelt zu verbringen? Die (für viele überraschende) Antwort ist: Nein, auf gar keinen Fall. “Gerechtigkeit” (das heißt, für Gott angemessen zu sein) kommt nicht durch “Gesetz” (das heißt, ein gutes Leben). Zuerst mal müsste ich das ganze Gesetz Gottes halten. Dann aber ist es auch unmöglich. Der Beweis? Christus ist für meine Sünden gestorben. Er hat einen anderen Weg geschaffen, eine Alternative. Um in den Himmel zu kommen, muss ich nur an ihn glauben. Er hat ein perfektes Leben statt mir gelebt, und hat sein Leben am Kreuz geopfert, damit öffnet er mir die Bahn. Wenn es möglich wäre, es auch aus eigener Kraft zu schaffen – wozu hätte er das getan? Dann hätte Gott umsonst seinen Sohn am Kreuz sterben lassen. Das ist unmöglich! Es gibt nur einen Weg in den Himmel, und der heißt Christus.

Dass ich sehend werde!

Mk 10,51-52 Und Jesus antwortete ihm und sprach: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde aber sprach zu ihm: Rabbuni (d.h. großer Lehrer, Anm.) , dass ich sehend werde. Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt! Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm auf dem Weg nach. Ein blinder Mensch, weiß, dass ihm etwas fehlt. Er kommt zu Jesus, und bittet, den Missstand aufzheben: “dass ich sehend werde”. Das ist eine ausgezeichnete Idee, von Gott Hilfe zu erbitten! In “Amazing Grace” heißt es: “I was blind, but now I see”, einst war ich blind, aber jetzt sehe ich. Wir sind alle blind für die Dinge Gottes, bevor wir von Jesus die Augen geöffnet bekommen. Dann sehen wir zwar, was vor Augen ist, aber nicht, was im Himmel ist. Wir sehen die Probleme, aber nicht seine Liebe. Den nächsten Schritt, aber nicht, woher wir kommen oder wohin wir gehen. Ich freue mich, dass er mir täglich wieder die Augen öffnet für neue Dinge! “Rabbuni, dass ich sehend werde!” - ein Gebet...

Das Jesus-Movement

Kol 1,5 Im Wort der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und wächst. Die Botschaft von Jesus ist das größte “Movement” der Welt, sowohl historisch als auch aktuell. In den Nachrichten hören wir immer wieder von vielen kleinen Movements, also Bewegungen, welche trotzdem die Welt erschüttern. In den letzten Jahren zum Beispiel von den “Klimaklebern”, oder von “Black Lives Matter”. “LGBTQ”, die Forderung nach Rechten für Homo- und Transsexuelle, bestimmt heute die Politik. Im Vergangenen Jahrhundert waren die Bürgerrechtsbewegung für Schwarze (positiv!) oder der Faschismus (negativ!) sogar noch größere Bewegungen und haben die Welt nachhaltig verändert. Aber keine von ihnen hat jemals die Ausmaße des “Weges” erreicht, wie das Christentum in der Apostelgeschichte einfach genannt wird. Wir könnten auch “Jesus-Bewegung” sagen. Am Anfang waren ein paar einzelne Leute, deren Namen wir kennen. Heute mehrere Milliarden, die sic...

Freude -- immer!

Phil 4,11-13 Ich habe gelernt, mich darin zu begnügen, worin ich bin. Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluss zu haben, weiß ich; in jedes und in alles bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden. Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt. Der Apostel Paulus schreibt hier aus dem Gefängnis. Die Versorgung war schlecht, aber er durfte seine eigenen Mittel haben; und seine Freunde durften ihm Geld senden. So gab es bessere und schlechtere Zeiten in seiner Gefangenschaft. Als er noch frei war, arbeitete er selbst für seinen Lebensunterhalt, aber jetzt musste er darauf vertrauen, dass er Geschenke bekam. Diese Sätze sind ein Auszug aus einem Dankesbrief für ein größeres Geschenk, dass ihm die Gemeinde in Philippi geschickt hatte.  “Aber es macht eigentlich keinen großen Unterschied”, schreibt er hier. “Egal, ob ich hungere oder satt bin, es macht mir nicht viel aus”. Wie kann das sein? “Alles vermag i...

Schlaf

Mk 4,35-38 Und an jenem Tag sagt er zu ihnen, als es Abend geworden war: Lasst uns zum jenseitigen Ufer übersetzen! Und sie entließen die Volksmenge und nehmen ihn im Boot mit, wie er war. … Und es erhebt sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot sich schon füllte. Und er war hinten im Boot und schlief auf dem Kopfkissen , und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen? Jesus und seine Jünger geraten in einen Sturm, den er am Ende stillt. Das überrascht uns nicht weiter, wir erwarten das ja von ihm. Bemerkenswert ist aber die einfache Tatsache, dass er in einem sturmgebeutelten Boot schläft. So müde ist er, dass nicht einmal Wind und Wellen ihn aufwecken können. Er ist zwar der Sohn Gottes, aber er hat auf der Erde in genau so einem schwachen menschlichen Körper gewohnt, wie wir einen haben. Deshalb musste er damit auch richtig umgehen, und das heißt auch: schlafen! Wenn wir nicht genug schlafen, werd...

Friede ist besser als Erfolg

  Phil 4,4-7 Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden; der Herr ist nahe. Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen mit Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus. Wie können wir uns freuen, wenn wir besorgt sind? Sorgen zerstören die Freude. Sie sind sogar so destruktiv, dass es im Gleichnis vom vierfachen Ackerboden (für Bibelkenner!) die Sorgen sind, die am dritten Boden als Dornen aufwachsen und die Frucht ersticken. Wir können Gott nicht wirklich erleben, solange sich unsere Gedanken darum drehen: Habe ich genug? Bin ich genug? Ist meine Familie genug? Wird die Zukunft genug? Das Gegenteil von Sorgen ist Friede. Das ist das sichere Bewusstsein: Gott hat alles in der Hand, und er wird sich um das kümmern, was ich brauche. Wie es im Lied heißt: “ Keiner wird zuschand...

Freue dich!

Phil 4,4-7 Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden; der Herr ist nahe. Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen mit Gebet und Flehen eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus. “Freut euch!” Worüber? “Im Herrn”. Wozu ist uns der ganze Glaube gut, wenn er uns keine Freude bringt? Manchmal könnte der Eindruck entstehen, Glaube wäre nur Verzicht und Anstrengung. Nein! Sondern wir dürfen uns freuen. Lass mich das noch deutlicher machen: Nicht ein kleines bisschen verstohlener Spaß zwischendurch, wenn Gott gerade nicht hinguckt (als ob es so einen Moment gäbe). Es sind nicht wir, die auch etwas Schönes haben wollen und darum betteln müssen. Im Gegenteil – es ist ein biblisches Gebot. Es ist Gott, der will, dass seine Kinder Freude haben, und nicht etwa deprimiert und ausgelaugt durch den Tag gehen. Deshalb bef...

Ich vergesse, was da hinten ist

Phil 3,12-14 Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ⟨ihm⟩ aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. Brüder, ich denke von mir selbst nicht, ⟨es⟩ ergriffen zu haben; eines aber ⟨tue ich⟩: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus. Der Apostel Paulus hatte ein großes Ziel im Leben: So zu werden wie Christus. Und das sieht so aus: “Ich vergesse, was da hinten ist, strecke mich aber aus nach dem, was vor mir ist”. Was ist hinter mir? Das Versagen von gestern, aber auch alte Gewohnheiten, Geldliebe, Dinge, die mich an diese Welt binden. Dinge, die der “alte Mensch” tut. Diese sind “zum Vergessen”. Und was ist vor mir? Das Ziel, der himmlische “Kampfpreis”. Ja, Gott hält große Belohnungen bereit für diejenigen, die ihm im Leben nachgefolgt sind. Paulus hatte diese ständig vor Augen....

Um Christi Willen ist alles Verlust

Phil 3,7-8 Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust gehalten; ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne. Der Apostel Paulus beschreibt hier seine Lebenseinstellung. Wir können es so zusammenfassen: “Früher hatte ich vieles, jetzt habe ich nichts mehr, aber ich habe doch viel mehr als zuvor, weil ich Christus habe. Alles, was ich zuvor hatte, war Mist.” Ansehen? Christus zu erkennen ist besser. Besitz? Christus ist wertvoller. Familie? Er ist sogar noch kostbarer. “Alles” ist nicht Gewinn, sondern Verlust, im Vergleich zu dem wahren Gewinn. Alles, was wir haben, ist immer auch mit Kosten verbunden. Nehmen wir an, du bekommst ein Motorrad geschenkt. Was kostet es dich? Nicht nur Versicherung, Service und Reparaturen, sondern noch viel mehr: Du wirst Zeit und Liebe hineinste...

Biblisches Streiten

Eph 4,26 Zürnet, und sündigt dabei nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum! Das ist einer der Bibelverse aus der Kategorie “Bedienungsanleitung für das Leben”. Es ist unvermeidlich, dass uns manchmal jemand ärgert, und dass wir berechtigten Zorn empfinden. Vielleicht benehmen sich die Kinder nicht so, wie wir es wollen, der Kollege drängt sich ins Rampenlicht, jemand hupt uns grundlos an, oder der Ehepartner tut genau das, was wir nicht aushalten. Wie können wir damit umgehen?  Zwei Grundsätze: Erstens, “sündigt dabei nicht”. Lass dich nicht dazu verleiten, laut, beleidigend oder etwa gar gewalttätig zu werden. Bleib ruhig! Wenn es nötig ist, sag dem Anderen, was dich stört, wenn nicht, vergiss es einfach. Wenn du darüber redest, bleib fair und sehe auch den Standpunkt des anderen! Eine Meinungsverschiedenheit nach den “Spielregeln” wird immer besser enden als ein Wutausbruch.  Zweitens, “Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn”. ...

Die Schuld der Schafe

Jes 53,6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen ⟨eigenen⟩ Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. Mehr als einmal werden wir Menschen in der Bibel mit Schafen verglichen. Schafe sind liebenswert… aber nicht besonders intelligent. Sie können sich leicht verirren, und trotzdem werden sie von alters her auf Weiden auf Hügeln und Bergen gehalten. Der Hirte muss dort auf sie aufpassen und ihnen zeigen, wo sie bleiben dürfen – in Sicherheit vor natürlichen Feinden oder Abgründen, und versorgt mit allem Guten. Ohne Gott sind wir wie Schafe ohne einen Hirten. Manche stürzen ab (vielleicht durch Drogen oder Verbrechen), andere finden nur spärliche Nahrung (und suchen sie in Beziehungen oder nutzloser Zerstreuung), viele schlagen sich ganz gut durch, werden aber nie in Sicherheit sein. “Der Herr aber ließ ihn treffen unser aller Schuld” – was? Hättest du erwartet, dass der Vers so endet? Die Lösung scheint nicht zum Problem zu passen. Ich hätte erwarte...

Gott sagt die Zukunft voraus

 Kann Gott die Zukunft voraussagen? Ist die Bibel das Wort Gottes? Es gibt ein Kapitel im Alten Testament, Jesaja 53, das viele Details aus dem Leben und Sterben Jesu schon 700 Jahre im Voraus beschrieben hat. Diese Beschreibung ist so deutlich, dass man bis in die 60er Jahre dachte, dass es gar nicht Original sei, sondern von Christen nachträglich eingefügt. Dann allerdings wurden bei Qumran einige Schriftrollen gefunden, die das Gegenteil bewiesen: Dieser Text wurde tatsächlich vor Christus geschrieben! Ich habe in der linken Spalte einige Sätze aus dem Kapitel aufgelistet, und in der rechten Spalte jeweils meine Erklärung. Was meinst du dazu? …so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes… Der Rücken zerstört von den Geißeln, der Kopf blutig von den Dornen, nackt ans Kreuz genagelt. Ein hässlicher Anblick! …genauso wird er viele Heidenvölker in Erstaunen setzen, und Könige werden vor ihm den Mund schließen. Jahrhundertelang bekannten alle Könige in Europa, unte...

Erfüllt!

Kol 2,9-10 Denn in [Christus] wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht.  Wenn wir uns leer fühlen, sind wir nicht erfüllt. Das ist ein unangenehmer Zustand: Wozu leben wir überhaupt? Wir wissen gar nicht, was wir mit uns anfangen sollen. Dann suchen wir, womit wir uns erfüllen können: Ein Film vielleicht, eine Beziehung, Sport oder ein Hobby. Manchmal scheint das zu helfen, oft lässt es uns aber auch enttäuscht zurück. Leonard Cohen hat einmal gesungen: “Now the great affair is over, but whoever would have guessed that it would leave us all so vacant and so deeply unimpressed. It’s like the journey to the moon or to that other star. I guess you go for nothing if you really go that far.” Wir mühen uns ab, um etwas zu schaffen – vielleicht ein besseres Handicap im Gold oder ein neues elektronisches Spielzeug – und wenn wir es haben, fühlen wir uns keinen Deut besser als vorher. Die Erfüllung, die uns wirklich zufrieden stellt, ist nur in ...

Überreich in Danksagung

Kol 2,6-7 Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung ! Heute morgen war meine Laune nicht die beste, als ich aufgewacht bin. Zu spät eingeschlafen, zu spät aufgewacht. Was ich gestern Abend versucht hatte, zu reparieren, hat nicht geklappt. Meine Gedanken drehten sich darum: was kann man tun? Und auch andere Dinge, die ich erledigen, kaufen oder verkaufen möchte, spukten in meinem Kopf herum und nahmen mich in Anspruch. Da kam dieser Vers gerade recht: Wie können wir in Jesus bleiben, gewurzelt und gefestigt sein? Indem wir Dank sagen, und zwar nicht zu knapp, sondern “überreich”! Ich ließ also all die Dinge Revue passieren, für die ich dankbar sein kann, und dankte Gott für jedes Einzelne: Familie, Arbeit, Gesundheit, Geld, und natürlich, dass er mich erlöst hat und ich mit ihm leben darf. Meine Laune verbesserte sich sofort! L...

Goldgräber

Kol 2,2-3 …zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, das ist Christus, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind. Wir hatten schon davon gesprochen, dass alle Dinge durch und für Christus Jesus gemacht sind. Überrascht es uns dann, dass auch alle “Weisheit” und “Erkenntnis” “in ihm verborgen” sind? “Weisheit”, das ist nicht nur allgemeines Wissen, sondern besonders wie wir leben und miteinander umgehen sollen. In der Bibel finden wir viele gute Regeln und Vorbilder für Arbeit, Beziehungen und andere wichtige Lebensbereiche. Wenn wir trotzdem mit unserem Latein am Ende sind, können wir zu Jesus kommen und uns von ihm weiterhelfen lassen. Er weiß in jeder Situation den besten Weg. “Erkenntnis” spricht davon, dass wir etwas von Gott wissen können. Wenn er sich nicht gezeigt hätte, wüssten wir gar nichts von ihm oder von der Himmelswelt. Er zeigt sich uns in Jesus, indem er als Mensch gekommen ist, und im Gebet. Weisheit und Erkenntnis sind “Schätze”. Wir sind die Schat...