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Es werden Posts vom Februar, 2025 angezeigt.

Kauft ohne Geld!

Jes 55,1-3 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben. Würdest du dein Geld in einem überteuerten Fast-Food-Restaurant ausgeben, wenn du stattdessen in deinem Elternhaus das beste Essen umsonst haben könntest? Ja, vielleicht – wir Menschen sind so. Vielleicht wollen wir etwas Abwechslung haben, oder einmal ohne unsere Eltern essen. Gleichzeitig tun wir uns damit selber weh, und zwar doppelt: in der Ernährung (wir werden nicht satt, aber dick), und in der Geldbörse. Genau so beschreibt Jesaja die Beziehung zwischen Got...

Das Wort des Lebens gesehen

1 Joh 1,1,-3a Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens – und das Leben ist offenbart worden, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns offenbart worden ist –, was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch. Der Apostel Johannes hat Jesus persönlich gekannt. Er war Augenzeuge von allem, was er getan hat. Er beschreibt es so: Wir haben ihn mit unseren Augen gesehen, angeschaut, und mit den Händen betastet. Jesus war so real für ihn, wie unsere Liebsten für uns. Aber wie nennt er ihn? “Das Wort des Lebens”. Und “das ewige Leben, das beim Vater war und offenbart worden ist”. Ja, er war ein Mensch, aber nicht einfach nur ein Mensch. Bevor er auf die Erde kam, war er schon beim Vater. Er war Gott. Und warum kam er auf die Erde? Um uns das ewige Leben zu bringen! Alles Leben ist in Gott, und kommt von Gott. Er hat da...

Der Mensch ist für Gemeinschaft gemacht

1 Jo 1,3-4 Was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen ist.  Was macht das Leben eines Christen wirklich aus? Der Apostel Johannes fasst es in einem Wort zusammen. Gemeinschaft. Aber nicht irgendeine Gemeinschaft, sondern “mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus”. Gott ist in dir und du bist in Gott. Wenn wir etwas schönes erleben, ist es ganz natürlich, dass wir es teilen möchten. Gehst du bei herrlichem Wetter allein auf den Berg und bist von der Aussicht überwältigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass du Fotos machst und and deine Familie oder deine Freunde schickst. So etwas nur allein zu erleben – da fehlt einfach etwas. Früher habe ich das Computerspiel “Minecraft” gespielt. Dort konnte ich mir Häuser und Paläste bauen. Aber bald habe ich festgestellt, dass Häuser und Paläste ein...

Eine neue Erde

2 Petr 3,13 Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Die Welt ist ungerecht. Menschen werden in Kriegen abgeschlachtet oder aus ihrem Zuhause vertrieben. Andere werden für ihren Glauben, ihre Herkunft oder ihre Überzeugungen verfolgt und getötet. Selbst in friedlichen Ländern kennen wir Verbrechen wir Mord, Missbrauch, Vergewaltigung und Raub. Noch viel öfter erleben wir Mobbing, Streit, ungerechte Verteilung von Geld, und sogar Ungerechtigkeit durch höhere Gewalt: Krankheit und Tod. Und was wird die neue Technologie uns bringen? Habe ich noch einen Job in einer Welt mit künstlicher Intelligenz? Dabei ist noch gar nicht davon zu reden, dass wir täglich davon hören, dass wir die Erde nicht einmal erhalten können, weil der Klimawandel unser gewohntes Leben unmöglich machen wird. Manche denken sogar an das Aussterben der ganzen Menschheit. Aber die Erde und dieses eine Leben ist doch alles, was wir haben? “Gott sei dank” nicht!...

Sein wie Gott (im Guten Sinn!)

2 Pet 1,3-8 Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottesfurcht geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch ⟨seine⟩ eigene Herrlichkeit und Tugend , durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid: Eben deshalb wendet aber auch allen Fleiß auf und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis , in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit , in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren , in dem Ausharren aber die Gottesfurcht , in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe , in der Bruderliebe aber die Liebe ! Denn wenn diese ⟨Dinge⟩ bei euch vorhanden sind und zunehmen, lassen sie ⟨euch⟩ im Hinblick auf die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus nicht träge und nicht fruchtlos sein. “Willst du sein wie Gott?” Fleißigen Bibellesern kommt diese Frage in einem negat...

Ein königliches Priestertum

1 Petr 2,4-5.9-10 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus! … ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden [od. Vollkommenheiten, Großtaten, Fähigkeiten] dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. Früher, im alttestamentlichen Tempel, gab es Priester. Sie stellten den Kontakt zwischen Gott und Mensch her, indem sie Opfer brachten. Als Christen sind wir selbst sowohl der Tempel als auch Priester. Der Tempel ist aus lebendigen Steinen gebaut. Der größte und wichtigste von ihnen, der Eckstein, ist Jesus selbst. Wir  lassen uns auf ihn drauf  bauen. Gott baut sich ein Haus auf dieser Welt, und zwar aus Menschen!...

Die Ankunft des Herrn

Jak 4,7-10 Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange. Habt auch ihr Geduld, stärkt eure Herzen! Denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen. Seufzt nicht gegeneinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet! Siehe, der Richter steht vor der Tür. Jesus kommt zurück – dieses Versprechen ist eine der Grundlagen des Christlichen Glaubens und war es immer schon. Er ist aus dem Grab nicht nur auferstanden, sondern auch in den Himmel aufgefahren. Von dort kommt er wieder und wird dann die Welt richten und regieren. “Die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen”, sagt Jakobus hier schon vor 2000 Jahren. Wird er denn nicht kommen? War es alles ein Trug oder ein Irrtum? Ich glaube nicht. Wir sollten nur nicht unterschätzen, dass 2000 Jahre für Gott keine sehr lange Zeit sind. “Für ihn sind 1000 Jahre wie ein Tag”, sagt Petrus dazu. In der Vergangenheit hat Gott ...

Herr, lehre uns beten!

Lk 11,9-13 Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten - und wird er ihm statt des Fisches etwa eine Schlange geben? Oder auch, wenn er um ein Ei bäte - er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Jesus bringt hier den Jüngern das Beten bei. Es ist ganz einfach: Du bittest, und du bekommst etwas. Warum? Weil Gott dein Vater ist, und zwar ein guter Vater, der seine Kinder nicht übersieht. Natürlich musst du zuerst Kind Gottes geworden sein , indem du an Jesus glaubst. Dann hast du das Vorrecht, deinen Vater um alles zu bitten! Aber halt! Jesus bringt hier eine überr...

Unser tägliches Brot gib uns heute!

Mt 6,7-9.11 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen, denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Betet ihr nun so: “Unser Vater, der du bist in den Himmeln! … Unser tägliches Brot gib uns heute!” Wenn meine Tochter zur Schule geht, höre ich oft: “Ich brauche Geld fürs Mittagessen”. Und sie erwartet, dass ich ihr dann etwas gebe. Einfach so. Ganz selbstverständlich. Weil ich ja ihr Vater bin. Und weißt du was? Meistens bekommt sie es sogar, denn ich weiß ja, was sie braucht (um fair zu sein: ihre Mutter weiß es noch besser). Kinder können ohne Geldsorgen leben. Sie wissen, dass sie alles von ihren Eltern bekommen, weil ihre Eltern für sie zuständig sind. Wie gut ist es zu wissen, dass wir als Christen einen Vater im Himmel haben, der ebenso für uns zuständig ist. Weiß, was wir brauchen. Dem wir einfach alle unsere Bedürfnisse sagen können, und von...

Mein Vater im Himmel

Mt 6,9-10 Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden! Wenn wir als Christen beten, dann beten wir zu unserem Vater. Nicht etwa zu einem distanzierten und fernen Gott. Nicht zu einem Tyrannen, der uns nicht kennt. Nicht zu einem Wesen, das wir erst durch Opfer besänftigen müssten. Wir brauchen keinen Schamanen, Priester oder Heiligen, um Fürsprache für uns einzulegen. Wir kommen zu unserem Vater. Und dieser ist ein vollkommener Vater, nicht so fehlerhaft wie unsere eigenen Väter, oder wie wir es unseren Kindern gegenüber sind. Ein Vater, der uns liebt, das Beste für uns will, und uns gute Aufgaben gibt. Er wird uns immer hören. “Der du bist in den Himmeln” sagt ja nicht, dass er weit weg ist, sondern eher, dass er allgegenwärtig ist – und deshalb auch mit uns. Und jetzt denk nach über die Wünsche, die wir an ihn herantragen: “geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dei...

Die Welle

Psalm 117 Lobt den HERRN, alle Nationen! Rühmt ihn, alle Völker! Denn mächtig über uns ist seine Gnade! Die Treue des HERRN währt ewig! Halleluja! Heute geht, wie jeden Sonntag, die “Welle” der Anbetung über die ganze Erde. In jedem Ort des Planeten stehen nacheinander (um die Zeitzonen versetzt), Christen auf, um Gott zu bekennen: “Ja, du bist gut. Du hast uns erlöst. Du beschenkst uns mit guten Dingen. Wir finden dich super, wir lieben dich.” Ein riesengroßer Jubel! Und dazu gibt es allen Grund! Denk nur an all die herrlichen und schönen Dinge, die du in deinem Leben gesehen hast. Was begeistert dich? Der Ausblick von einem Berg? Mozart? Ein Schneekristall? Ein Mensch? Die Reflektion von Licht in sanftem Wasser? Partystimmung? Er hat sie sich ausgedacht. Nimm ihn weg, und du hast kalte, dunkle Einsamkeit. Alles Gute kommt von Gott. Deshalb: Lobt den Herrn, alle Nationen! Rühmt ihn, alle Völker!