Unser tägliches Brot gib uns heute!
Mt 6,7-9.11 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen, denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Betet ihr nun so: “Unser Vater, der du bist in den Himmeln! … Unser tägliches Brot gib uns heute!”
Wenn meine Tochter zur Schule geht, höre ich oft: “Ich brauche Geld fürs Mittagessen”. Und sie erwartet, dass ich ihr dann etwas gebe. Einfach so. Ganz selbstverständlich. Weil ich ja ihr Vater bin. Und weißt du was? Meistens bekommt sie es sogar, denn ich weiß ja, was sie braucht (um fair zu sein: ihre Mutter weiß es noch besser).
Kinder können ohne Geldsorgen leben. Sie wissen, dass sie alles von ihren Eltern bekommen, weil ihre Eltern für sie zuständig sind. Wie gut ist es zu wissen, dass wir als Christen einen Vater im Himmel haben, der ebenso für uns zuständig ist. Weiß, was wir brauchen. Dem wir einfach alle unsere Bedürfnisse sagen können, und von dem wir wissen, dass er uns hört, und uns den Weg zeigt. Es passiert nicht immer gleich, aber wir haben es schon so oft erlebt, dass er uns genau das gegeben hat, was wir brauchten!
Worauf verlasse ich mich eigentlich? Auf meinen Job? Die Wirtschaft ist auf keinem guten Weg. Auf mein Erspartes? Die Inflation frisst es auf. Mein Vater im Himmel wird noch da sein, wenn es keine Wirtschaft und kein Erspartes mehr gibt, wenn die KI alle unsere Jobs weggenommen hat, und wenn alles andere passiert ist, das wir uns schwarz an den Horizont malen können. Und auch dann wird er noch hören, was wir brauchen. Und sich darum kümmern.
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