Um Christi Willen ist alles Verlust

Phil 3,7-8 Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust gehalten; ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne.

Der Apostel Paulus beschreibt hier seine Lebenseinstellung. Wir können es so zusammenfassen: “Früher hatte ich vieles, jetzt habe ich nichts mehr, aber ich habe doch viel mehr als zuvor, weil ich Christus habe. Alles, was ich zuvor hatte, war Mist.” Ansehen? Christus zu erkennen ist besser. Besitz? Christus ist wertvoller. Familie? Er ist sogar noch kostbarer. “Alles” ist nicht Gewinn, sondern Verlust, im Vergleich zu dem wahren Gewinn.

Alles, was wir haben, ist immer auch mit Kosten verbunden. Nehmen wir an, du bekommst ein Motorrad geschenkt. Was kostet es dich? Nicht nur Versicherung, Service und Reparaturen, sondern noch viel mehr: Du wirst Zeit und Liebe hineinstecken; für andere Bereiche deines Lebens wird weniger Zeit und Liebe übrig sein. Diese Kosten solltest du vorher überschlagen. Ein Motorrad ist gut und schön, aber Christus zu haben ist viel mehr wert. Besitz, der uns davon abhält, ihn zu suchen, ist deshalb kein Gewinn, sondern ein Verlustgeschäft.

Wie kommt der Apostel dazu, so etwas zu sagen? Er hat die “unübertreffliche Größe der Erkenntnis Christi Jesu” schon erlebt. Er weiß, wie es sich anfühlt, kennt die Liebe Gottes, die er darin finden kann, hat eine Mission, einen Sinn für sein Leben dabei erhalten. Es reicht uns ja schon, wenn wir im Gebet, im Wort, im Leben mit ihm einen kleinen Vorgeschmack erhalten haben, dass wir viel mehr davon haben wollen! Richten wir die Augen auf das Ziel, auf den echten Schatz, für den zu leben es sich lohnt!


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