Gott sagt die Zukunft voraus

 Kann Gott die Zukunft voraussagen? Ist die Bibel das Wort Gottes? Es gibt ein Kapitel im Alten Testament, Jesaja 53, das viele Details aus dem Leben und Sterben Jesu schon 700 Jahre im Voraus beschrieben hat. Diese Beschreibung ist so deutlich, dass man bis in die 60er Jahre dachte, dass es gar nicht Original sei, sondern von Christen nachträglich eingefügt. Dann allerdings wurden bei Qumran einige Schriftrollen gefunden, die das Gegenteil bewiesen: Dieser Text wurde tatsächlich vor Christus geschrieben!
Ich habe in der linken Spalte einige Sätze aus dem Kapitel aufgelistet, und in der rechten Spalte jeweils meine Erklärung. Was meinst du dazu?

…so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes…

Der Rücken zerstört von den Geißeln, der Kopf blutig von den Dornen, nackt ans Kreuz genagelt. Ein hässlicher Anblick!

…genauso wird er viele Heidenvölker in Erstaunen setzen, und Könige werden vor ihm den Mund schließen.

Jahrhundertelang bekannten alle Könige in Europa, unter Gott zu stehen, und dass der Gekreuzigte ihr Herr war.  

Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich.

In einer ungerechten Welt, dem “dürren Erdreich”, war Jesus der eine Gerechte, wie eine einzelne Pflanze in der Wüste. 

Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. 

Er war kein König oder General, was viele gedacht hatten, sondern ein Zimmermann.

Er war verachtet und von den Menschen verlassen,

Verachtet von den religiösen Oberen. Verlassen von seinen Jüngern, als es zur Kreuzigung ging.

ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut… 

Er hatte Schmerzen am Kreuz, und er lebte auch das normale Leben eines Menschen, er kannte Leid.

Jedoch unsere Leiden – er hat ⟨sie⟩ getragen

Dieses Leiden hat er für uns auf sich genommen, um uns zu erlösen!

und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen

Er heilte die Kranken

Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.

Am Kreuz glaubte kaum noch jemand an ihn.

Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden,...

Sein Tod hatte einen Zweck: er bezahlte die Schuld für unsere Sünde. So ermöglichte er uns Frieden mit Gott.

Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen ⟨eigenen⟩ Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. 

Der Gute Hirte ließ sein Leben für die Schafe.

Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und machte seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird.

Er betete noch für seine Peiniger: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”.

Aus Bedrängnis und Gericht wurde er hinweggenommen … Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen.

Er ist tatsächlich gestorben.

Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen ⟨ist er gewesen⟩ in seinem Tod,...

Mit Verbrechern wurde er gekreuzigt. Aber Josef von Arimathäa schenkte ihm seine Grabhöhle.

weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist.

Niemand konnte ihm eine Sünde nachweisen.

Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird ⟨seine⟩ Tage verlängern.

Nach dem Tod lebte er weiter! Er würde auferstehen, und viele Jünger gewinnen.

Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen.

Seither tut Gott durch ihn alles, was er will.

Um der Mühsal seiner Seele willen wird er ⟨Licht⟩ sehen, er wird sich sättigen.

Er wurde großartig belohnt für sein Opfer, es mangelt ihm an nichts.

Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.

Wir sind vor Gott gerecht, weil er für uns gestorben ist!

Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen.

Jetzt ist er nicht nur ein König, sondern der König.

…dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ.

Ja, er ist wirklich gestorben.

Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.

…aber er ist für uns gestorben, damit wir leben.

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