Ich vergesse, was da hinten ist

Phil 3,12-14 Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ⟨ihm⟩ aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. Brüder, ich denke von mir selbst nicht, ⟨es⟩ ergriffen zu haben; eines aber ⟨tue ich⟩: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.

Der Apostel Paulus hatte ein großes Ziel im Leben: So zu werden wie Christus. Und das sieht so aus: “Ich vergesse, was da hinten ist, strecke mich aber aus nach dem, was vor mir ist”. Was ist hinter mir? Das Versagen von gestern, aber auch alte Gewohnheiten, Geldliebe, Dinge, die mich an diese Welt binden. Dinge, die der “alte Mensch” tut. Diese sind “zum Vergessen”.

Und was ist vor mir? Das Ziel, der himmlische “Kampfpreis”. Ja, Gott hält große Belohnungen bereit für diejenigen, die ihm im Leben nachgefolgt sind. Paulus hatte diese ständig vor Augen. Das Leben mit Gott ist neu und besser. Deshalb kann er nach vorn blicken und das hinten Liegende “vergessen”.

Geht das von selbst? Nicht, solange wir im Hamsterrad des Alltags gefangen sind. Wir brauchen dafür eine Zeit der Reflektion mit Gott. Kannst du so eine Zeit finden? Einmal in der Woche, einmal im Monat für eine Stunde über dein Leben nachdenken? Eine Stunde, um die Augen auf das Ziel zu richten, und uns neu auszurichten. Vielleicht wird uns dann bewusst, was wir vergessen müssen, und was im Leben wirklich zählt.


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