Erfüllt zur Ganzen Fülle Gottes
Eph 3,18-19 ...damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.
Als Christen sollen wir nicht leer bleiben, sondern "erfüllt" werden. Das heißt: ganz voll. Womit? Mit Gottes Liebe. Du bist ein Gefäß, das jeden Tag neu mit verschiedenen Dingen befüllt wird: Mit Sorgen, Freuden, Arbeit, Problemen, Erfolgen, Instagram, der Bibel, Netflix, Shopping, der Einrichtung deiner Wohnung... Woran wir denken, das bestimmt uns und formt unseren Charakter.
In der Medizin spricht man von Hirn-Plastizität, das bedeutet für mich als Programmierer vereinfacht: Wenn Gedanken ("Software") zur Gewohnheit werden, dann werden sie zu "Hardware" - denkst sie immer wieder. Wir sollen aber unser Leben ernicht von Sorgen erfüllt leben, sondern von Gott erfüllt, "zur ganzen Fülle Gottes". Wie geht das? Wir müssen unser Gefäß mit ihm befüllen, bevor wir anderes hineinlassen.
Das tun wir, indem wir unsere Augen darauf richten: die Liebe von Christus. Wir sollen sie in all ihren Dimensionen "völlig" erkennen. Die Breite: Wie er alle Menschen liebt. Die Länge: unendlich. Die Höhe: Vom Himmel zur Erde. Die Tiefe: Er hat sein Leben für uns gegeben. Jedes Wort muss hier unzureichend sein, egal wie viel ich schreibe, denn seine Liebe "übersteigt die Erkenntnis". Wir werden also nie fertig, aber sie verändert uns Tag für Tag.
Ah, noch eins: Wir sollen das "mit allen Heiligen" tun. Also nicht alleine, sondern gemeinsam -- die Freude wächst schließlich, wenn man sie teilt.
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