Versöhnung mit Gott
Kol 1,19-23 …und durch [Jesus] alles mit sich zu versöhnen – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen, sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt.
Wo Streit ist, muss Versöhnung stattfinden. Wir alle mussten uns schon mit unseren Freunden, Feinden, Ehepartnern, Kollegen oder Familienmitgliedern versöhnen. Manche Streits sind so heftig, dass Versöhnung unmöglich scheint. Denke nur an missbrauchte Kinder oder an einen Konflikt wie den zwischen Israel und der Hamas. Mit wem musst du dich noch versöhnen?
Die Bibel macht es klar, dass auch zwischen Gott und dem Menschen so ein Konflikt tobt. Der beste Beweis? Als er kam, nagelten wir ihn ans Kreuz. Aber auch in unserem Alltag: Bevor wir versöhnt sind, kümmern wir uns nicht um ihn, verletzen ständig seine Gebote und können ihn gar nicht erleben. Aber Gott bietet Versöhnung an: durch den Kreuzestod von Jesus. Ja, bei diesem Streit ist die Schuld einer Seite (nämlich unserer) so groß, dass sie erst bezahlt werden muss, bevor es Versöhnung gibt. Aber hier hat nicht der Schuldige bezahlt, sondern der Unschuldige: Die Strafe für unsere Sünden hat Jesus – Gott – selbst am Kreuz bezahlt.
Ist jeder Mensch versöhnt? Nein. Was müssen wir dazu tun? “...sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums” Nichts weiter, als an diese frohe Botschaft zu glauben! Das heißt, das Geschenk der Versöhnung einfach anzunehmen. Im Gebet. “Herr Jesus, ich danke dir, dass du dein Leben gegeben hast für mich. Ich will mit dir leben. Bitte vergib mir, dass ich bisher ohne dich gelebt habe, und versöhne mich mit dir.”
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